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Schadensersatz: Conti Beteiligungsfonds X (CONTI X)

| Schiffsfonds | Schadensersatz: Conti Beteiligungsfonds X (CONTI X)

Urteil LG Hamburg, Az. 330 O 517/12 – Schadensersatz für CONTI Beteiligungsfonds X (CONTI X)

Im gerichtlichen Verfahren eines Schiffsfondsanlegers gegen die Commerzbank AG verurteilte das LG Hamburg die vermittelnde Bank zur Schadensersatzzahlung in voller Anlagehöhe abzüglich bereits ausgeschütteter Beträge. Das Gericht stellte fest, dass der Anleger vollen Schadensersatz wegen seiner vermittelten Beteiligung an einem Conti Schiffsfonds verlangen kann. Darüber hinaus wurde die COmmerzbank AG weiterhin dazu verurteilt einen entgangenen Zinsgewinn so wie die Rechtsanwaltskosten des Anlegers zu tragen habe.

Der geschädigte Anleger zeichnete nach Beratung einer Mitarbeiterin der Commerzbank AG im Jahre 2005 eine Beteiligung an dem CONTI Beteiligungsfonds VII bei dem neben der Einlagesumme auch ein Agio von 4 Prozent gezahlt wurde. Im Jahre 2007 zeichnete der Anleger auf erneute Empfehlung der Commerzbank AG eine Beteiligung am CONTI Beteiligungsfonds X (CONTI X) ei dem neben der Einlagesumme auch ein Agio von 5 Prozent.

Gericht: Schadensersatzanspruch wegen Aufklärungspflichtverletzung – Keine Aufklärung über Provision

Die Pflichtverletzung stellte hier die unterlassene Aufklärung über die Zahlung von Vermittlungsprovisionen durch die Commerzbank AG. Nach einschlägiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes sind Banken dazu verpflichtet, den Kunden ungefragt über Provisionen aufzuklären, welche diese für die Vermittlung an die Beratungskunden erhält.

In gegenwärtigem Fall kassierte die Commerzbank AG zusätzlich zum Agio weitere 8,5 Prozent der Beteiligungssumme. Insgesamt erhielt die Commerzbank AG also ca. 13 %.

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  • Sie waren mindestens 3 Monate vor Zeichnung der Beteiligung rechtsschutzversichert

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