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| Schiffsfonds | Insolvenz: Hansa Hamburg Shipping „MS RHL AURORA“

| Schiffsfonds | Insolvenz: Hansa Hamburg Shipping „MS RHL AURORA“

Vorläufiges Insolvenzverfahren am 13.06.2016 vor dem Amtsgericht Reinbek eröffnet (Az.: 8 IN 130/16)

Der Schiffsfonds wurde im Jahr 2006 aufgelegt. ACHTUNG Verjährung droht. Hier gilt die taggenaue zehnjährige Verjährungsfrist!

Mit einer Mindestsumme von 25.000 Euro konnten sich Anleger seit Mai 2006 an dem Schiffsfonds Hansa Hamburg Shipping MS RHL Aurora, der damals noch unter dem Namen MS Matthias Claudius firmierte, beteiligen. Ausschüttungen blieben fast vollständig aus.

Seit der Weltwirtschaftskrise 2008 hat sich die Handelsschifffahrt nicht wieder erholt. Hier wurde deutlich, dass starke Überkapazitäten vorlagen und durch das Überangebot von Schiffen sowie einer sinkenden Nachfrage nicht mehr genügend Aufträge vorlagen. Diverse Schiffsfonds gerieten dadurch finanziell in Schieflage und mussten letztlich Insolvenz anmelden.

Die Zeche zahlen am Ende die Anleger, die größtenteils von sicheren Geldanlagen ausgegangen sind, da die Finanzvermittler die Fonds als sichere Anlage anpriesen und häufig sogar für den Vermögensaufbau fürs Alter an den Mann brachten. Insbesondere im Bereich der Schiffsfonds kommt es oftmals zum zum Totalverlust der Anlage.

Auch in diesem Fall drohen den Anlegern Totalverluste.

– Situation –

Für die Anleger besteht aber noch immer die Möglichkeit des Ausstiegs/Schadensersatzes aus der Beteiligung.

Im Fokus steht hier eine fehlerhafte Beratung durch die Bank oder den Anlageberater. Bei einer fehlerhaften Beratung hat der Anleger einen Anspruch auf Schadensersatz. Er muss so gestellt werden, als wenn es zu dem schädigenden Ereignis nie gekommen wäre, was letztlich bedeutet, dass die vollständige Anlagesumme zurückzuzahlen ist.

Der Anleger muss durch den Anlageberater umfangreich über alle Risiken, welche die Anlage mit sich bringt, aufgeklärt werden. Bei Schiffsfonds ist die Aufklärung über einen eventuellen Totalverlust der Einlage zwingend erforderlich. Weiterhin muss die Bank z.B. über sog. Kick-Back-Zahlungen (Vermittlungsprovisionen) aufklären, die teilweise enorm sind. Auch wird gern verschwiegen, dass nicht unerhebliche Teile der Einlage nicht in das Projekt als solches fließen, sondern für Vermittlungsprovisionen, Vertriebs- und weitere Kosten verbraucht werden, was ebenfalls eine Erhöhung des Risikos dieser Anlageart darstellt.

Wie bereits erwähnt geschieht in den Beratungsgesprächen aber eher genau das Gegenteil. Alle negativen Punkte werden verschwiegen und mit raffiniert überspielt. Häufig heißt es, dass eine Beteiligung an diesen Fonds eine optimale Altersvorsorge darstellt und der Anlageberater und all seine Kollegen sogar selbst in den Fonds investiert haben. „Da kann nichts schiefgehen!“ „Das ist eine absolut solide Anlage!“ Welchen Wahrheitsgehalt diese Aussagen der Anlageberater letztlich haben bekommen die Anleger dann oftmals bitter zu spüren.

– Ihre Möglichkeiten –

Sollten auch Sie nicht über ein Totalverlustrisiko aufgeklärt worden sein, die Bank ihre Provision verschwiegen haben oder Sie sich falsch beraten fühlen, so sollten Sie sich an uns wenden um einen Ausstieg/Schadensersatz professionell prüfen lassen. Wir bieten Ihnen die Prüfung der Erfolgsaussichten kostenfrei an. Kontaktieren Sie uns gern!

– Kostenlose Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung –

Wir übernehmen für Sie kostenlos die Kostendeckungsschutzanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung um zu klären, ob diese die Kosten übernimmt.

Grundsätzlich müssen für eine Kostendeckungsschutzzusage folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Ihre Rechtsschutzversicherung umfasst „Vertragsrechtsschutz / Familienrechtsschutz“
  • Sie waren mindestens 3 Monate vor Zeichnung der Beteiligung rechtsschutzversichert

Beachten Sie, dass die Rechtsschutzversicherung nicht mehr bestehen muss. Es genügt, wenn Sie zum genannten Zeitpunkt rechtsschutzversichert waren und die Beendigung noch nicht 3 Jahre zurückliegt. Auch bei Wechsel des Versicherers kann eine Kostendeckungsschutzzusage noch möglich sein.