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Conti 173. Schifffahrts-GmbH "Conti Alexandrit"

Schiffsfond

Conti 178. Schifffahrts-GmbH „Conti Alexandrit“

  • Geschlossener Schiffsfonds
  • Aufgelegt: 2010
  • Emittent: Conti
  • Insolvent

Vorläufiges Insolvenzverfahren am 30.06.2016 vor dem Amtsgericht Lüneburg eröffnet (Az.: 56 IN 58/16)

Der Schiffsfonds wurde im Jahr 2010 aufgelegt. Beworben wurde die Anlage damit, dass dieser Fonds bereits für 12 Jahre fest verchartert war. Als Problem stellte sich jedoch heraus, dass der Charterer schon nach 3 Jahren insolvent ging. Somit kamen dann letztlich auch die Probleme auf, welche nunmehr in die Insolvenz geführt haben.

Seit der Weltwirtschaftskrise 2008 hat sich die Handelsschifffahrt nicht wieder erholt. Hier wurde deutlich, dass starke Überkapazitäten vorlagen und durch das Überangebot von Schiffen sowie einer sinkenden Nachfrage nicht mehr genügend Aufträge vorlagen. Diverse Schiffsfonds gerieten dadurch finanziell in Schieflage und mussten letztlich Insolvenz anmelden.

Die Zeche zahlen am Ende die Anleger, die größtenteils von sicheren Geldanlagen ausgegangen sind, da die Finanzvermittler die Fonds als sichere Anlage anpriesen und häufig sogar für den Vermögensaufbau fürs Alter an den Mann brachten. Insbesondere im Bereich der Schiffsfonds kommt es oftmals zum zum Totalverlust der Anlage.

Auch in diesem Fall drohen den Anlegern Totalverluste.

Schon häufiger waren Conti-Fonds Gegenstand gerichtlicher Verfahren in denen größtenteils wirtschaftlich vorteilhafte Vergleiche geschlossen wurden. Teilweise müssen Schadensersatzansprüche jedoch auch gerichtlich durchgesetzt werden. Exemplarisch ist hier ein positives Urteil des Landgerichts Hamburg zu erwähnen >>>Conti Beteiligungsfonds X (CONTI X)<<<

Weitere Conti-Fonds in Insolvenz

Auch weitere Conti-Fonds mussten mittlerweile Insolvenz beantragen:

Schiffsfonds von König & Cie. in Insolvenz

Das sehr schwierige Marktumfeld hat auch Fondsanleger des Hamburger Emissionshaus König & Cie. getroffen. Folgende Fonds sind betroffen:

  • König & Cie Produktentanker-Fonds I (Auflage 2006): INSOLVENT
  • König & Cie Produktentanker-Fonds II (Auflage 2007): INSOLVENT
  • König & Cie Produktentanker-Fonds V (Auflage 2008): INSOLVENT

– Ihre Möglichkeiten –

Für die Anleger besteht aber noch immer die Möglichkeit des Ausstiegs/Schadensersatzes aus der Beteiligung.

Im Fokus steht hier eine fehlerhafte Beratung durch die Bank oder den Anlageberater. Bei einer fehlerhaften Beratung hat der Anleger einen Anspruch auf Schadensersatz. Er muss so gestellt werden, als wenn es zu dem schädigenden Ereignis nie gekommen wäre, was letztlich bedeutet, dass die vollständige Anlagesumme zurückzuzahlen ist.

Der Anleger muss durch den Anlageberater umfangreich über alle Risiken, welche die Anlage mit sich bringt, aufgeklärt werden. Bei Schiffsfonds ist die Aufklärung über einen eventuellen Totalverlust der Einlage zwingend erforderlich. Weiterhin muss die Bank z.B. über sog. Kick-Back-Zahlungen (Vermittlungsprovisionen) aufklären, die teilweise enorm sind. Auch wird gern verschwiegen, dass nicht unerhebliche Teile der Einlage nicht in das Projekt als solches fließen, sondern für Vermittlungsprovisionen, Vertriebs- und weitere Kosten verbraucht werden, was ebenfalls eine Erhöhung des Risikos dieser Anlageart darstellt.

Wie bereits erwähnt geschieht in den Beratungsgesprächen aber eher genau das Gegenteil. Alle negativen Punkte werden verschwiegen und raffiniert überspielt. Häufig heißt es, dass eine Beteiligung an diesen Fonds eine optimale Altersvorsorge darstellt und der Anlageberater und all seine Kollegen sogar selbst in den Fonds investiert haben. „Da kann nichts schiefgehen!“ „Das ist eine absolut solide Anlage!“ Welchen Wahrheitsgehalt diese Aussagen der Anlageberater letztlich haben bekommen die Anleger dann oftmals bitter zu spüren.

– Was wir Ihnen jetzt empfehlen –

Sollten auch Sie nicht über ein Totalverlustrisiko aufgeklärt worden sein, die Bank ihre Provision verschwiegen haben oder Sie sich falsch beraten fühlen, so sollten Sie sich an uns wenden um einen Ausstieg/Schadensersatz professionell prüfen lassen. Wir bieten Ihnen die Prüfung der Erfolgsaussichten kostenfrei an. Kontaktieren Sie uns gern!

– Kostenlose Deckungsanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung –

Wir übernehmen für Sie kostenlos die Kostendeckungsschutzanfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung um zu klären, ob diese die Kosten übernimmt.

Grundsätzlich müssen für eine Kostendeckungsschutzzusage folgende Voraussetzungen gegeben sein:

  • Ihre Rechtsschutzversicherung umfasst „Vertragsrechtsschutz / Familienrechtsschutz“
  • Sie waren mindestens 3 Monate vor Zeichnung der Beteiligung rechtsschutzversichert

Beachten Sie, dass die Rechtsschutzversicherung nicht mehr bestehen muss. Es genügt, wenn Sie zum genannten Zeitpunkt rechtsschutzversichert waren und die Beendigung noch nicht 3 Jahre zurückliegt. Auch bei Wechsel des Versicherers kann eine Kostendeckungsschutzzusage noch möglich sein.